Foto: Molitor

IN DER HÖHLE
oder: Frau Holles Gericht

Wer sind wir? Goldmarie oder Pechmarie?

PREMIERE

Samstag 05. Juni 19:30 Uhr AUSVERKAUFT

Weitere Vorstellung

Freitag 25. Juni 19:30 Uhr

Christiane Motter (Frau Holle / Hulda / Hel)
Regie: Katharina Molitor
Klanginstallation am Percussion-Set: Martin Hennecke

Karten: 15,- Euro / 10,- Euro

Das Märchen von „Frau Holle“ der Gebrüder Grimm kennt man. Was man weniger weiß, ist, dass Frau Holle auch die heidnische Göttin Hulda (Perchta) repräsentiert, deren religionsgeschichtliche Abzweigungen bis hin zur Totengöttin Hel der nordischen Mythologie reichen.

Der szenische Abend wird das Publikum ins Allerheiligste eines mythischen Wesens mit vielen Namen entführen, wenn man so will in Frau Holles Höhle. Deren Bewohnerin entscheidet seit Jahrtausenden über Leben und Tod. Sie richtet über die Menschen. Manchmal vielleicht willkürlich, manchmal aber vielleicht auch wie im alten Märchen: ganz streng nach dem Wert ihrer Taten.

Frau Holle wird sprechen. Mit sich selbst, mit ihren möglicherweise nicht ganz diesseitigen Wegbegleitern, vielleicht auch mit uns Menschen des 21. Jahrhunderts. Nüchterne Erkenntnisse – z.B. über das menschengemachte Artensterben, die Umweltverschmutzung oder die systematische Abholzung der Regenwälder – werden diesen Abend genauso erfüllen wie Textfragmente aus Kinderreimen, Märchen und alten Mythen.

Wenn Frau Holle sich selbst und uns fragt: Wer bin ich? könnten wir antworten mit den Gegenfragen: Wer sind wir? Goldmarie oder Pechmarie? Welches Urteil können wir von Frau Holle am Ende unseres gemeingesellschaftlichen Weges erwarten?


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